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KiSSys - Ki Prompts

Prompts für Ki-Starter

Sei ein Fuchs.

zero-shot

Nutze Ki-Prompts richtig.

In 10 Minuten über gelungene Ki-Prompts zu besseren Antworten
Ein kompakt-praktisches Handbuch für Ki-Starter, die KI sofort nutzen wollen – ohne Technikstress.

KI ist nur so gut wie die Anweisungen, die wir ihr geben.
Prompts sind diese Anweisungen – kurze Textbefehle, die die KI gezielt lenken.

Wer Prompts wie normale Sprache nutzt, erhält meist nur oberflächliche Ergebnisse.

Dieses Buch zeigt dafür Einsteigern in wenigen Minuten, wie sie Fragen und Aufgaben so formulieren, dass die KI klare, nützliche und kreative Antworten liefert. Es bietet Hintergründe, Zusammenhänge und praktische Beispiele.

Sie lernen die wichtigsten Prompt-Typen kennen, typische Fehler zu vermeiden und eigene Ideen zu entwickeln. So gelingt der Start einfach, verständlich und erfolgreich.

Am Ende bekommen Sie noch Praxisbeispiele zum gezielten Üben für den Beruf und Zuhause.


Prompt, der „unsichtbarer Unterstützer

Ob E-Mails, Strategie oder Kreativität – mit den richtigen Prompts

Was ist ein Prompt?

Stellen Sie sich einen universellen Helfer vor, der alles erledigen kann – solange er präzise Anweisungen bekommt.
Ohne klare Vorgaben macht er zu viel, zu wenig oder das Falsche. Genau hier setzt der Prompt an.

Jeder Satz in einem Prompt gibt der KI Richtung, Fokus und Rahmen.

Was bewirkt ein eindeutiger Prompt

Eine Ki ist ein "Vielwissender", der richtig angesprochen werden muss, um seine Informationen zielgerichtet zurückzugeben.
Der Prompt ist dabei das Sprachrohr, um der Ki eine Aufgabe zu stellen.
Insgesamt aber stellt er mehrere Funktionen für die Kommunikation mit einer Ki zur Verfügung.

  1. Die Fragestellung
    Meist wird als erstes die Fragestellung in den Fokus einer Ki-Nutzung gestellt.
    Man will etwas wissen und dafür stellt man eine Frage.
    Die Ki interpretiert die Frage auf der Basis ihrer eigenen Sprach-Gesetze.
    Ki mag klare Fragen, die eher schon wie Befehle wirken.

  2. Das Definieren
    Jede KI hat eine Standard-Persönlichkeit: (höflich, ausführlich, manchmal etwas umständlich).
    Ki hat aber eine eigene "Grundpersönlichkeit". Darin ist festgehalten wie sie antwortet und worauf sie achtet.(höflich, ausführlich, manchmal etwas umständlich).
    Diese Einstellung erzeugt häufig sehr weitschweifende larifari Antworten.
    Für eine gezielte klare Antwort aus einer bestimmten Perspektive braucht es Muster, die unter anderem die Rolle der Ki beinhaltet.
    Bsp. Ich möchte das du meinen Text kritisch wie ein Lektor reflektierst.
    Auch braucht sie klare Aussagen zur Ausgabe der Informationen.
    Bsp.: Ich möchte meinen Text als Haiku-Gedicht oder als Social-Media Artikel.

  3. Das Anlernen
    Ki hat einen eigenen Datenschatz, aus dem es nach einem Wahrscheinlichkeitsprinzip auswählt. Will man als Benutzer allerdings ein klare System, das vorhersehbar ist und/oder persönliche Wissenbasen nutz, kann man die Ki über den Prompt anlernen bevor man die Frage stellt. Das angelernte Wissen verbleibt nicht dauerhaft in der Ki, dafür gibt es erweiterte Systeme.

Mythos vs. Realität:
❌ „KI kann nur Standardantworten.“
✅ „KI ist so gut wie Ihre Anweisung.“

Merksatz:
Ein guter Prompt macht den Unterschied zwischen zufälligen Antworten und echtem Mehrwert.


Kapitel im Überblick

Unter Inhalt finden Sie dazu ein Inhaltsverzeichnis-Menü, mit dem Sie direkt zu jedem Kapitel springen können.


Der Ki-Prompt

Promptaufbau

Prompt-Strukturen

Den Prompt kann man in die folgenden drei Inhaltsstrukturen aufglieder.

Alle drei Strukturmerkmale können in einem Prompt vorkommen, müssen es aber nicht.
Wenn es keinen System und Instruktion Prompt gibt, werden die Standards der Ki genutzt.


Die „5-Satz-Regel“:

Die 5-Satz-Regel ist der Inhalt des System- und Instruction-Prompts.
Damit schreiben Sie Prompts, die nach Ihren Vorstellungen funktionieren

Ihre Checkliste für jeden Prompt:

  1. Rolle definieren
    Wer soll die KI sein?

    • Beispiele:
      • „Du bist ein erfahrener Vertriebsleiter in der IT-Branche.“
      • „Du bist ein kritischer Journalists, der keine Floskeln akzeptiert.“
      • „Du bist ein effizienter Assistent, der nur die wichtigsten Fakten nennt.“
  2. Ergebnis festlegen
    Was soll am Ende herauskommen?

    • Beispiele:
      • „Gib mir 3 überzeugende Argumente für [Produkt].“
      • „Erstelle eine Entscheidungsvorlage mit Pro/Contra und Empfehlung.“
      • „Schreib eine kurze E-Mail, die den Termin bestätigt und die nächsten Schritte klar benennt.“
      • „Erstelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für [Aufgabe].“
      • „Gib mir 3 kreative Lösungen für [Problem].“
  3. Stil vorgeben
    Wie soll die Antwort klingen?

    • Beispiele:
      • Sachlich und präzise – wie ein Wikipedia-Artikel.“
      • Provokant und direkt – wie ein Pitch für Investoren.“
      • Einfach und verständlich – als würde ich es einem Azubi erklären.“
      • Locker und humorvoll – wie ein Blogpost.“
      • Motivierend – wie ein Coach.“
  4. Format angeben
    In welcher Struktur soll die Antwort sein?

    • Beispiele:
      • „Als Stichpunktliste mit maximal 5 Punkten.“
      • „Als Tabelle mit den Spalten Problem, Lösung, Aufwand.“
      • „Als 1-Satz-Zusammenfassung mit den wichtigsten Kernpunkten.“
      • „Als Dialog zwischen zwei Personen.“
  5. Handlungsaufforderung einbauen
    Was soll der nächste Schritt sein?

    • Beispiele:
      • „Ende mit der Frage: ‚Welche Option würdest du wählen und warum?‘
      • „Füge hinzu: ‚Was wäre der erste Schritt zur Umsetzung?‘
      • „Schließe mit einer klaren Empfehlung ab.“

Ki-Prompttypen

Zero-shot, One-shot, few-shot und QA-Prompt
Die Prompttypen spiegeln die Promptstruktur wieder und geben ihnen Bezeichnungen.

Übersicht

zero-shot one-shot few-shot qa-prompt

Beispiele One-Shot

Marketing

„Erkläre mir etwas über Marketing.“

Besser (präzise):

  • Rolle: Du bist ein Marketing-Experte für B2B-Software.
  • Ergebnis: Ich brauche 3 konkrete Strategien, um mit begrenztem Budget Leads zu generieren.
  • Stil: Kurz und umsetzbar – keine Theorie.
  • Format: Nummerierte Liste mit je 1–2 Sätzen pro Strategie.
  • Handlung: „Welche Strategie würdest du als Erstes umsetzen?“

Führung

„Schreib mir was über Leadership.“
Besser (präzise):

  • Rolle: Du bist ein erfahrener Geschäftsführer mit 20 Jahren Führungserfahrung.
  • Ergebnis: Ich brauche 3 kontroverse Thesen zu modernem Leadership.
  • Stil: Provokant und diskussionswürdig – nicht langweilig oder theoretisch.
  • Format: Formatiere sie als Zitate mit passenden #Hashtags.

Ernährung

„Erzähl mir was über gesunde Ernährung.“

Besser (präzise):

  • Rolle: Du bist eine Ernährungsberaterin mit 10 Jahren Erfahrung.
  • Ergebnis: Ich brauche 3 einfache Tipps, um im Büro gesund zu essen.
  • Stil: Praktisch und alltagstauglich – keine komplizierten Rezepte.
  • Format: Nummerierte Liste mit je 1–2 Sätzen pro Tipp.
  • Frage: „Welchen Tipp kann ich sofort* umsetzen?“

Die häufigsten Promptfehler

– und wie Sie sie vermeiden

Typische Prompt-Fehler

  • zu vage
    „Erkläre mir Marketing"
    Besser: „Erkläre mir (B2B-Dienstleister) in 3 Sätzen, wie ich LinkedIn konkret für Lead-Generierung nutze.“
  • kein Format
    „Was meinst du zu diesem Text?“
    *Besser: *„Bewerte diesen Text: 1. Stärken, 2. Schwächen, 3. eine* konkrete Verbesserung.“
  • keine Rolle
    „Wie verkaufe ich besser?“
    Besser: „Du bist ein erfahrener Vertriebler in der [Branche]. Wie würdest du [Produkt] an [Zielgruppe] verkaufen?“

Few-Shot in Aktion:

„Gezieltere Antworten durch Beispiele“
Few-Shot ist wie Kochen nach eigenem Rezept

Wann nutzen?
✅ Wenn die Ki Muster erkennen soll (z. B. Tonfall, Klassifizierungen, kreative Formate).
✅ Für komplexe Aufgaben, die sich nicht mit einer Regel erklären lassen.

Use-Case - Beispiel

  • Stimmungsanalyse, Kundenfeedback in „😊/⚠️/😞“ + Handlungsempfehlung einteilen.
  • Dialoge führen,Chatbot-Antworten im gleichen Ton wie Ihre Beispiele.
  • Inhalte klassifizieren
  • E-Mails nach „Dringend“/„Warten“/„Spam“ sortieren.
  • Kreative Formate, Werbetexte im Stil Ihrer Beispiele generieren (z. B. „locker“ vs. „seriös“).

Beispiel: Für Dokumentation

Beispiel:
> „Frage: Was ist der beste Weg, um ein Meeting zu beginnen?
> Antwort: 1. Klare Agenda nennen, 2. Zeitlimit setzen, 3. alle stumm schalten.
>
> Jetzt beantworte:
> Frage: Wie beende ich ein Meeting effektiv?“

Ergebnis:
Die KI übernimmt das Format (nummerierte Liste) und den Stil (knapp, handlungsorientiert).

Beispiel: Kundenservice-Bewertungen analysieren

Aufgabe:
Die KI soll Kundenfeedback nach Stimmung, Kernproblem und Handlungsempfehlung klassifizieren – ohne dass Sie jedes Mal die Regeln erklären.

Prompt:
Lerne aus diesen 3 Bewertungen – dann analysiere die 4.:

  1. Bewertung: „Das Produkt ist super, aber die Lieferung dauerte ewig.“
    → Stimmung: ⚠️ (neutral-negativ)
    → Kernproblem: Lieferzeit
    → Empfehlung: „Logistikpartner wechseln oder Lieferzeiten transparent kommunizieren.“

  2. Bewertung: „Absolut begeistert! Funktioniert einwandfrei.“
    → Stimmung: 😊 (positiv)
    → Kernproblem: –
    → Empfehlung: „Als Testimonial verwenden!“

  3. Bewertung: „Teuer, aber jeden Cent wert.“
    → Stimmung: 😊 (positiv)
    → Kernproblem: Preiswahrnehmung
    → Empfehlung: „Preisargumentation in Marketing aufnehmen.“

Analysiere jetzt diese Bewertung (im gleichen Format):
„Die Verpackung war kaputt, aber der Support hat sofort ersetzt.“

Few-Shot Fehler


Warum das für gute Prompts wichtig ist:

  • Zeitersparnis: Die KI lernt aus Beispielen – Sie müssen nicht alles erklären.
  • Qualität: Antworten sind konsistent (z. B. für Kundensupport oder Content).
  • Flexibilität: Passt sich Ihren Wünschen an (z. B. „Antworte wie mein Chef“).

QA-Prompts

QA-Prompts sind wie ein Formular:
„Die KI füllt nur die vorgegebenen Felder – aber das Layout bleibt immer gleich.“

Die „5-Satz-Regel“ -siehe oben- ist für QA nicht notwendig bzw zielführend.


Wann nutzen?

✅ Wenn Sie wiederkehrende Antwortformate brauchen (z. B. FAQs, Dokumentation, Support).
✅ Für einheitliche Ausgaben, bei denen Stil und Struktur vorgegeben sind.
✅ Wenn keine Beispiele nötig sind – nur eine klare Vorlage.

Merksatz:

> QA-Prompts sind die Schablone für Ihre KI:
> Sie garantieren, dass jede Antwort
gleich aussieht – wie ein vorgedrucktes Formular.


Use-Cases – Beispiele

  • FAQs/Wissensdatenbank: Antworten nach festem Schema: Kurze Antwort + Details + Links + Kontaktoption.
  • Technische Dokumentation: Funktionen nach Struktur erklären: Zweck + Parameter + Beispiel + Hinweise.
  • Kundensupport: Support-Anfragen einheitlich beantworten: Problembestätigung + Lösungsschritte + Zeitraum + Eskalation.
  • Produktvergleiche: Produkte in Tabellenform vergleichen: Preis + Features + Empfehlung.
  • Meeting-Protokolle: Meetings strukturiert zusammenfassen: Thema + Entscheidungen + To-dos + offene Punkte.
  • Formulare ausfüllen: Daten in vordefinierte Felder eintragen (z. B. für Umfragen oder Bestellungen).
  • Checklisten erstellen: Abläufe in Schritte unterteilen: 1. [Aktion], 2. [Aktion], 3. [Aktion].
  • Rezepte formatieren: Zutaten + Zubereitung + Tipps + Zeitangaben einheitlich darstellen.
  • Fehlerberichte: Probleme nach Muster dokumentieren: Fehlerbeschreibung + Schritte zur Reproduktion + Lösungsvorschlag.
  • Bewertungen analysieren: Kundenfeedback nach Schema auswerten: Sternebewertung + Stärken/Schwächen + Empfehlung.
  • Terminbestätigungen: Bestätigungen mit festen Bausteinen generieren: Datum/Uhrzeit + Ort + Vorbereitungshinweise.

QA-Prompt in Aktion

„Antworte jedem Kunden so:

  • Problem: "[1 Satz]"
  • Lösung: "[Schritt 1, Schritt 2]"
  • Zeit: "[wann erledigt?]"

Beispiel:

  • Kundenfrage: „Mein Passwort geht nicht.“
    die KI-Antwort:**
  • Problem: Passwort zurücksetzen nötig.
  • Lösung: 1. Klick auf „Passwort vergessen?“ → 2. E-Mail-Link bestätigen.
  • Zeit: Sofort (automatisiert).
  • Kontakt: Kein Support nötig.“*

Wichtig:

  • Keine Abweichungen: Die KI hält sich strikt an Ihr Schema.
    Wenn Sie Flexibilität wollen, nutzen Sie Few-Shot oder Chain-of-Thought.
  • Testen Sie das Schema mit 1–2 Beispielen, bevor Sie es einsetzen.
  • Nutzen Sie Platzhalter (z. B. [Hier Text einfügen]) für klare Vorgaben.

💡 Warum das funktioniert:

  • Konsistenz: Ideal für Team-Dokumentation oder automatisierte Antworten (z. B. Chatbots).
  • Zeitersparnis: Sie müssen nicht jedes Mal erklären, wie die Antwort aussehen soll.
  • Skalierbar: Funktioniert für hunderte ähnliche Anfragen (z. B. Support-Tickets).

Vergleich: Few-Shot vs. QA

Few-Shot QA-Prompt
„Lern von meinen Beispielen!“ „Folge diesem festen Muster!“
Kreativ & anpassungsfähig Strukturiert & vorhersehbar
Beispiel: „Hier 3 Werbetexte – mach’s ähnlich.“ Beispiel: „Antworte immer mit: 1. [X], 2. [Y], 3. [Z].“

Chain-of-Thought:

„Denken in Schritten“

Eine erweiterte Methode für die Aufbereitung komplexerer Logikabläufe.
Die Ki lernt aufgrund von Abläufen, wie bestimmte Logiken fünktionieren.

Wofür? Für Aufgaben, die Logik brauchen (z. B. Mathematik, Strategie).
Wie? Die KI zeigt ihre Gedankenschritte – wie ein Lehrer an der Tafel.

Mini-Beispiel:
> „Frage: Hans hat 5 Äpfel. Er gibt 2 weg und kauft 3 neue. Wie viele hat er jetzt?“
> Antwort:
> 1. Start: 5 Äpfel
> 2. Minus 2 Äpfel = 3 Äpfel
> 3. Plus 3 Äpfel = 6 Äpfel

Wann nutzen?
„Erkläre mir, wie du zu dieser Lösung kommst.“
„Schreib einfach die Antwort.“ (→ Dann reicht Few-Shot/QA).


Prompt-Praxis

Für zu Hause

(Essen, Gesundheit, Geldanlagen)

One-Shot-Beispiele

  1. Einfaches Rezept
    „Schreib mir ein einfaches Rezept mit [Zutaten: Hähnchenbrust, Kartoffeln, Brokkoli] – für Anfänger, unter 30 Minuten Zubereitungszeit und mit Schritten in Stichpunkten.“

  2. Gesundheitstipps
    „Gib mir 3 Tipps gegen Rückenschmerzen beim Homeoffice – ohne teure Hilfsmittel und mit kurzer Begründung für jeden Tipp.“

  3. Geldanlagen erklärt
    „Erkläre mir ETF-Sparpläne in 3 einfachen Sätzen – als wäre ich 12 Jahre alt.“

Few-Shot-Beispiele

  1. Rezepte anpassen
    *„Hier sind 3 meiner Lieblingsrezepte:

    • Linseneintopf: [Zutaten], [Zubereitung]
    • Gemüsepfanne: [Zutaten], [Zubereitung]
    • Ofengemüse: [Zutaten], [Zubereitung]
      Erfind ein ähnliches Rezept mit [Zutat: Süßkartoffel] – im gleichen Stil* (einfach, schnell, gesund).“
  2. Ernährungsanalyse
    *„Analysiere meine Ernährung der letzten 3 Tage:

    • Tag 1: [Mahlzeiten]
    • Tag 2: [Mahlzeiten]
    • Tag 3: [Mahlzeiten]
      Wo fehlen Nährstoffe? Gib mir konkrete Verbesserungsvorschläge mit einfachen Lebensmitteln.“*

QA-Prompt-Beispiel

Erstelle mir eine wöchentliche Einkaufsliste nach diesem festen Schema:

  1. Gerichte pro Tag:

    • Montag: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
    • Dienstag: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
    • Mittwoch: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
    • Donnerstag: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
    • Freitag: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
    • Samstag: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
    • Sonntag: [Gericht] → Zutaten: [Liste mit Mengen]
  2. Gesamtliste:

    • Gemüse/Obst: [Zusammenfassung aller benötigten Zutaten]
    • Fleisch/Fisch: [Zusammenfassung]
    • Trockenware: [Zusammenfassung]
    • Sonstiges: [Gewürze, Öle etc.]
  3. Budget-Check:

    • Geschätzte Kosten: [X] €
    • Tipp zum Sparen: [1 konkreter Vorschlag]

Erstelle jetzt eine Liste für diese Woche mit:

  • Montag: Linseneintopf
  • Dienstag: Gemüsepfanne mit Hähnchen
  • Mittwoch: Nudeln mit Pesto und Salat
  • Donnerstag: Kartoffelsuppe
  • Freitag: Fisch mit Ofengemüse
  • Samstag: Pizza selbst gemacht
  • Sonntag: Rührei mit Vollkornbrot
  • Budget: 50 €

QA-Prompt mit Few-Shot

  1. Koch und Einkaufsliste
    Erstelle mir einen Wochen-Kochplan mit vollständiger Einkaufsliste nach diesen Vorgaben:

Meine Lieblingszutaten (nutze diese bevorzugt):

  • Hähnchenbrust
  • Süßkartoffeln
  • Spinat
  • Feta
  • Linsen
  • Avocado
  • Tomaten

Ich mag nicht / vertrage nicht:

  • Zwiebeln (ersetze durch Lauch)
  • Sahne
  • Schweinefleisch

Rahmenbedingungen:

  • Zeitaufwand: ⚡ schnell (max. 30 Min. pro Gericht)
  • Ernährungsform: omnivor (oder vegan / vegetarisch / glutenfrei)
  • Gerichte pro Woche: 5
  • Alle Zutaten auflisten (auch Grundgewürze wie Salz/Pfeffer)

Für Selbstständige

(Stellenausschreibungen, Marketing, Kommunikation)

One-Shot-Beispiele

  1. Instagramm Captions
    „Gib mir 5 Instagram-Caption-Ideen für [Produkt/Dienstleistung: z. B. nachhaltige Mode]. Stil: motivierend, mit Emojis und Hashtag-Vorschlägen.“

  2. Mahnung
    „Formuliere eine E-Mail an einen säumigen Kundenfreundlich, aber bestimmt. Hintergrund: Rechnung [Nr. X] über [Betrag] ist seit 14 Tagen überfällig.“

Few-Shot

  1. Marketing Textanalyse
    *„Analysiere diese 3 Marketing-Texte:
    a. "[Text A]: [Inhalt]"
    b. "[Text B]: [Inhalt]"
    c. "[Text C]: [Inhalt]"
  • Welcher Stil passt am besten zu [Zielgruppe: z. B. junge Eltern]?
    Begründe deine Wahl.
  1. Aufbereiten von Fachbegriffen
    *„Übersetze Fachbegriffe nach diesem Muster in einfache Sprache:
    a. "[Begriff A]: [Erklärung]"
    b. "[Begriff B]: [Erklärung]"
    c. "[Begriff C]: [Erklärung]"
  • Erstelle jetzt weitere Beschreibungen in der gleichen Art für diese Begriffe:
  • Begriff X
  • Begriff Y
  • Begriff Z

QA-Prompt

  1. Aufbereitung eines Gesprächsprotokolls
    *„Protokolliere Kundengespräche immer so:
    • Anliegen: [...]
    • Lösung: [...]
    • Follow-up: [Datum + Aufgabe]
  • Protokolliere: [Gesprächsnotizen einfügen]“*

zum Buch und Autor

Title: "KI-Prompts - easy use: In 10 Minuten zu besseren Antworten"
Subtitle: "Hintergründe für die Praxis."
Autor: "Peter Rohde"
Date: "2025-09-10"
Copyright: "2025 Peter Rohde"
web: www.KiSSys-it.de